Cosmos (ATOM) lässt Blockchains miteinander sprechen

Cosmos (ATOM) lässt Blockchains miteinander sprechen

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März 30, 2021 von chris
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Cosmos hat einen wichtigen Schritt für die Interoperabilität zwischen Blockchain-Netzwerken gemacht. Die Validatoren stimmten für den Launch des Inter-Blockchain Communication-Protokolls, dass den Token-Austausch zwischen verschiedenen Plattformen ermöglicht. Das Internet der Blockchains wird Realität. Nahm die Blockchain-Evolution mit Bitcoin ihren Anfang und über Smart-Contract-basierte Plattformen wie Ethereum die nächste Entwicklungsstufe, gehören Projekte wie Cosmos zur dritten
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Cosmos hat einen wichtigen Schritt für die Interoperabilität zwischen Blockchain-Netzwerken gemacht. Die Validatoren stimmten für den Launch des Inter-Blockchain Communication-Protokolls, dass den Token-Austausch zwischen verschiedenen Plattformen ermöglicht. Das Internet der Blockchains wird Realität.

Nahm die Blockchain-Evolution mit Bitcoin ihren Anfang und über Smart-Contract-basierte Plattformen wie Ethereum die nächste Entwicklungsstufe, gehören Projekte wie Cosmos zur dritten DLT-Generation. Interoperabilität ist das erklärte Ziel dieser offenen Netzwerkstrukturen, zu denen auch Polkadot oder Cardano mit je anderen Schwerpunkten zählen. Durch die Vernetzung verschiedener Blockchain-Netzwerke soll Cosmos ein “Internet of Blockchains” abbilden. Mit der Veröffentlichung des Inter-Blockchain-Communication-Protokolls (IBC) hat das Projekt einen großen Schritt in diese Richtung gemacht.

Cosmos-Mission

Als Cross-Chain-Infrastruktur vernetzt Cosmos verschiedene Blockchains, bei Cosmos heißen sie “Zones”, über den Cosmos-Hub-Knotenpunkt. Dabei dient Cosmos aber auch als offene Arbeitsfläche: Entwickler können mit modularen Frameworks eigene Blockchains aufsetzen und an das Netzwerk anbinden. Der Name kommt also nicht von ungefähr. Letztlich soll nicht weniger als ein Makrokosmos verschiedener Plattformen entstehen, die sich in ein vollständig interoperables Ökosystem einbetten.

Dieser Austausch zwischen Protokollen wird durch das “Inter-Blockchain-Communication-Protokoll” (IBC) gewährleistet. Unterschiedliche Netzwerke können über das IBC-Protokoll miteinander kommunizieren, wodurch sich Krypto-Assets zwischen den verschiedenen Zonen übertragen lassen. Bereits seit 2016 befindet sich das IBC-Protokoll in der Entwicklung. Seit 2020 wurde es in der Testnet-Umgebung “Game of Zones” einem umfangreichen Stresstest unterzogen und gestern, am 29. März, den Validatoren zur Absegnung vorgelegt.

Inter-Blockchain-Communication geht live

Eine überwältigende Mehrheit von über 1.500 Validatoren hat für den Launch des IBC-Protokolls gestimmt, wie sich dem Blogpost entnehmen lässt. Die Verabschiedung markiere demnach “einen bedeutenden Meilenstein in der Entwicklung des Cosmos-Ökosystems und der Vision, das Inter-Blockchain Communication-Protokoll als Grundlage für die Interoperabilität zwischen souveränen Blockchains zu realisieren”.

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Künftig können an IBC angebundene Blockchains auf ATOM zugreifen, den nativen Token der Cosmos-Plattform, aber auch der Austausch von fungiblen wie non-fungiblen Token zwischen verschiedenen Blockchains ist über das IBC-Protokoll möglich. Insbesondere für DeFi-Anwendungen dürfte sich das Netzwerk dadurch zu einem zentralen Verteiler entwickeln. Dahingehend planen die Entwickler bereits die Einrichtung der dezentralen Börse Gravity DEX.

Ein neuer Blockchain-Standard?

Das Team setzt große Hoffnungen in IBC, dass “das Standardprotokoll für zuverlässige und sichere Inter-Blockchain-Kommunikation” werden soll. Der reibungslose Token-Transfer sei “der erste, entscheidende Schritt in diese Richtung”. Das Cosmos-Konzept hat bereits Tech-Riesen wie Microsoft überzeugt, das an das Regen Network angeschlossen ist, einen auf Cosmos basierenden Marktplatz für “Klimalösungen”. Seit Februar ist Cosmos auch im Blockchain Service Network (BSN) integriert, der chinesischen Staats-Blockchain.

Die Kursexplosion hielt sich zu Redaktionsschluss jedoch in Grenzen. Aktuell notiert der ATOM-Kurs bei 20,13 US-Dollar und damit bescheidene 2,3 Prozent höher als am Vortag.

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