Die wichtigsten Krypto-News der Woche

Die wichtigsten Krypto-News der Woche

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März 28, 2021 von chris
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IOTA-Wallet im Testbetrieb; Tesla akzeptiert Bitcoin; Jack Dorsey verkauft Twitter-NFT; Charles Hoskinson stellt sich Cardano-Kritikern und Erdogan fördert Bitcoin-Boom in der Türkei – die Top-News der Woche. Eine weitere aufregende Woche im Krypto-Space neigt sich dem Ende. Die wichtigsten Ereignisse rund um Bitcoin und Co. kompakt im Überblick. IOTA schickt neue Wallet in den Testbetrieb
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IOTA-Wallet im Testbetrieb; Tesla akzeptiert Bitcoin; Jack Dorsey verkauft Twitter-NFT; Charles Hoskinson stellt sich Cardano-Kritikern und Erdogan fördert Bitcoin-Boom in der Türkei – die Top-News der Woche.

Eine weitere aufregende Woche im Krypto-Space neigt sich dem Ende. Die wichtigsten Ereignisse rund um Bitcoin und Co. kompakt im Überblick.

IOTA schickt neue Wallet in den Testbetrieb

Nachdem es Angreifern vor etwas mehr als einem Jahr gelungen war, Schwachstellen bei der IOTA-Wallet Trinity auszunutzen, schickt das Start-up nun dessen Nachfolger Firefly in den Testbetrieb. Firefly soll die Basis für die nächste Welle der Krypto-Adaption bilden: Die App zielt darauf ab, Nutzern einen einfachen Zugang in die Welt der Smart Contracts – von DeFi bis NFT – zu bieten. Um dieses Ziel zu erreichen, hat die IOTA Foundation mit Firefly auch zwei neue Code-Bibliotheken für die Programmiersprache Rust veröffentlicht, mit denen Entwickler entsprechende Funktionen in die modular aufgebaute Wallet implementieren. Eine davon, “Stronghold”genannt, ermöglicht die Verwendung von separaten Speicherbereichen, um sensible Daten zu schützen.

Ansonsten bietet die Wallet kaum neue Features, mit denen andere Anbieter nicht auch punkten könnten. Aktuell befindet sich Firefly in der Beta-Phase. Dabei soll die Wallet zu einem integralen Bestandteil von IOTA 1.5 – Codename: Chrysalis – werden. Chrysalis soll noch in diesem Jahr in das IOTA-Mainnet eingebunden werden.

Elon Musk: “Tesla-Kauf ab sofort in Bitcoin möglich”

Wie Tesla-CEO Elon Musk am Mittwochmorgen auf seiner Lieblingsplattform Twitter bekannt gab, können US-Kunden neue Teslas ab sofort auch mit BTC bezahlen. Erwartungsgemäß ließ die Reaktion der Öffentlichkeit nicht lange auf sich warten. Schließlich gilt Tesla als einer der Hoffnungsträger für eine breite Bitcoin-Akzeptanz in der Zukunft. Zuletzt hatte Tesla in der Bitcoin-Szene für Wirbel gesorgt, da das Unternehmen MicroStrategys Vorbild gefolgt war und BTC im Gegenwert von 1,5 Milliarden US-Dollar gekauft hatte. Auch damals kursierten Gerüchte über die baldige Integration von Bitcoin als Zahlungsmethode. Derweilen kündigte der Multi-Entrepreneur an, dass man die eingenommenen Bitcoin nicht in Fiatwährungen umtauschen werde. Stattdessen wolle man hodln.

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Jack Dorsey verkauft Twitter-NFT für 2,9 Millionen US-Dollar

Es ist vollbracht: Jack Dorsey hat den ersten Tweet seiner Plattform als NFT an den Mann gebracht. Seit Ende 2020 konnten Investoren auf die erste Nachricht der Twitter-Geschichte auf der Handelsplattform Valuables bieten. Nach einem zögerlichen Start ging die Auktion Anfang März in die heiße Phase über. Zuletzt war es ein Kopf-an-Kopf-Rennen zwischen Tron-Gründer Justin Sun und Bridge Oracle CEO Sina Estavi, der das Duell der Superreichen mit einem finalen Angebot von 2,9 Millionen US-Dollar für sich entscheiden konnte. Den Erlös spendet Dorsey an das Wohltätigkeitsprojekt “GiveDirectly”. Das Geld soll eingesetzt werden, um Corona-Schutzmaßnahmen in Afrika zu unterstützen.

Der Tweet bleibt jedoch der Plattform erhalten. Estavi erhält ein “digitales Zertifikat des Tweets, das einzigartig ist, weil es vom Ersteller signiert und verifiziert wurde”. Dieses Zertifikat werde nur einmal auf Valuables ausgestellt und kryptografisch signiert. Dadurch enthält es die Metadaten des ursprünglichen Tweets wie Datum, Textinhalt und eine digitale Signatur von Dorseys Wallet-Adresse. Valuables zufolge sei der NFT vergleichbar mit “einem Autogramm auf einer Baseballkarte”.

Charles Hoskinson stellt sich Cardano-Kritikern

In einem Video äußerte sich Cardano-Gründer Charles Hoskinson zur Zukunft der Kryptowährung und stellte sich Kritikern. Diese hatten zuvor immer wieder Argumente hervorgebracht, weshalb Cardano (ADA) für sie eine “Ghost Chain”, also eine Blockchain ohne Nutzer, sei. Daraufhin gab Hoskinson zwar zu, dass es aktuell noch wenige Anwendungsfälle gäbe, dies läge jedoch daran, dass ADA bisher keine Smart Contracts unterstütze. Auf Reddit spekulieren mehrere Nutzer darauf, dass das sogenannte Goguen Upgrade, welches Smart Contracts auf ADA einführt, noch in diesem Jahr vollständig live geht.

Darüber hinaus sparte der Gründer des Krypto-Projekts seinerseits nicht mit Kritik an seiner Nemesis Ethereum. Das derzeitige Ökosystem sei nicht nachhaltig und für DeFi- sowie NFT-Projekte unbrauchbar. Hoskinson sei sich zwar bewusst, dass sich die Nachhaltigkeit des Ethereum-Ökosystems durch Ethereum 2.0 verbessern solle, er glaube aber, dass bis zur Implementierung noch viel Zeit vergehen werde. ADA hingegen sei bereits jetzt weiterentwickelt als Ether, so Hoskinson. Im Gegensatz zu Ethereum ist Hoskinson davon überzeugt, dass sein Team ADA für die Ewigkeit baue. Insofern hält er es für möglich, dass der Cardano-DeFi-Sektor innerhalb der nächsten 365 Tage zu einem der größten im gesamten Krypto-Space gehören wird.

Erdogan fördert Bitcoin Boom in der Türkei

Nachdem der türkische Präsident Erdogan den Notenbankchef seines Landes entlassen hatte, sackte der Lira-Kurs zwischenzeitlich um ganze 15 Prozent ab. Türkische Bürger schienen der Lira nicht mehr wirklich zu vertrauen und sich nach Alternativen umzuschauen. Dabei konnte man auch ein erhöhtes Interesse am Krypto-Space beobachten.

Laut GoogleTrends vervierfachten sich die Suchanfragen nach Bitcoin. Damit überflügelte die Kryptowährung sogar seinen physischen Konkurrenten Gold. Darüber hinaus explodierten an manchen Offline-Krypto-Börsen die Wechselkurse. Teilweise mussten Käufer 100.000 US-Dollar in Lira auf den Tisch legen, um einen Bitcoin zu erhalten – das Doppelte des globalen Preises.

Nachdem sich einige Bürger durch alternative Investment gegen die steigende nationale Inflation absichern wollten, richtete sich Erdogan mit einem Appell an die Bevölkerung, “die zu Hause ausländische Währung und Gold aufbewahren, nur um sich sicher zu fühlen”. Daraufhin forderte er die Bürger am 24. März auf, ihre erworbenen Devisen- und Goldbestände wieder in den türkischen Wirtschaftskreislauf zurückzuführen. Daraufhin nahm die Suchaktivität nach dem digitalen Gold auf Google wieder zu.

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